Erster Klausurtag am 6. April 2019 in Felsberg

20. Februar 2021
Wie viele Vereine hatte auch das Frauennetzwerk mit Nachwuchssorgen zu kämpfen. Trotz allem gelang es dem Verein Ende Februar einen neuen Vorstand aufzustellen.

Jetzt traf sich der neue Vorstand Anfang April zu einem Klausurtag, um sich für die Zukunft neu aufzustellen.

„Wir wollen auch nach 23 Jahren weiterhin mit unseren Themen den Nerv der Zeit treffen und vor allem auch junge Frauen für die Mitarbeit und das gemeinsame Engagement begeistern.“, so die Vorsitzende Michaela Laudenbach. Die Vereinsarbeit soll weiter entwickelt und aktuelle Themen in Angriff genommen werden.

Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro des Schwalm- Eder- Kreises soll weitergeführt werden. Ziel des Vereins ist es auch, das bestehende Netzwerk zu erweitern um möglichst vielen Frauen unbürokratische Hilfe bieten zu können. Besonders am Herzen liegt den Vorstandsfrauen die Unterstützung des Frauenhauses. Seit Gründung des Vereins 1996 ist die Förderung der Frauenhausarbeit ein zentrales Ziel.  
Der Verein finanziert sich überwiegend aus Spenden und dem Erlös von Zahngold. Die zur Aktion Zahngold gehörigen Dosen bekamen auf dem Klausurtag ein neues Outfit und stehen in vielen Zahnarztpraxen des Kreises zur Spende bereit. Aus dem Erlös sollen auch zukünftig u.a. Mikroprojekte, Veranstaltungen und Bildungsangebote für Frauen realisiert werden.

Neben den beständigen Themen Gewalt gegen Frauen und Kinder, Gleichberechtigung und Chancengleichheit wollen die Frauen zukünftig auch auf Problematiken wie Altersarmut von Frauen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Missbrauch, Prostitution und Menschenhandel aufmerksam machen.

https://www.seknews.de/2019/05/23/frauennetzwerk-stellt-sich-neu-auf/

Im Bild von links: Elisabeth Plock, Maria Weber, Judith Graap, Michaela Laudenbach, Karin Glathe, Marion Eisenhuth, Birgit Hering und Martina Theis. Es fehlen: Gerlinde Bergmann und Reinhild Vogt

Weitere Beiträge

9. Dezember 2025
Das Keramik-Kunstwerk: „Menschen für Demokratie, Wahrheit und Gerechtigkeit“, wurde von dem finnischstämmigen Künstler Matti Värttö -auch bekannt als Fritz Schmidt- in Fritzlar, für den Eingangsbereich der Fritzlarer Stadthalle gestaltet und angebracht. Es besteht aus sehr vielen einzeln aus Ton geformten, farbig lasiert und gebrannten Teilen. Mehr als 50modellierte Köpfe bzw. Masken aus Ton wurden ebenfalls in das 6x2m große Werk eingearbeitet. Dieses beeindruckende Kunstwerk lädt zum Entdecken und Nachdenken ein. 
von Martina Theis 25. November 2025
Gestern Abend vor dem Fritzlarer Rathaus , haben viele Menschen ihre Solidarität mit den von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen gezeigt. Danach wurde in der Stadthalle eine Theateraufführung gezeigt "72 Stunden". EINE Frau - alle 72 Stunden - dies war noch vor drei Jahren der Zeitraum, in dem eine Frau durch ihren Partner oder Ehemann ermordet wurde, heute geschieht alle 24 Stunden ein FEMIZID! Schauen wir hin und werden Teil eines Systems um Patriarchale Strukturen zu erkennen und VERANTWORTUNG zu übernehmen! Diese Signale sollte jeder kennen! Hilfetelefon 116 016 Code: ist LUISA da? und das SOS HANDZEICHEN
9. November 2025
vl.: Marion Eisenhuth, Maria Weber, Elisabeth Plock, Dagmar Becker. Mit dabei waren noch Judith Graap, Karin Glathe und Reinhild Vogt.
11. März 2025
Der Internationale Frauentag war wieder eine gelungene Veranstaltung, aus einer Mischung von Ernsthaftigkeit durch den Kinofilm "Nur noch ein einziges Mal". Das Szenarium einer toxischen Beziehung und der Weg heraus!!! Im Anschluss der heitere Teil, durch das ImproKs -Theater aus Kassel. Die 3 tollen Frauen haben uns alle sooo sehr zum Lachen gebracht. Wunderbar! Eine Überraschung hatte Bärbel Spohr vom "Büro für Frauen und Chancengleichheit" für uns Frauennetzwerkerinnen bereit. Die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), vertreten durch Frau Uecker und Frau Dubik, hat für das Frauennetzwerk eine großzügige Spende von 500€ überreicht, und drückt damit ihre Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Arbeit für "Frauen und Kinder in Not" aus. Mit diesem Geldsegen können wir wieder einigen betroffenen Frauen und Kindern helfen ihre Not zu lindern! Der Vorstand des FNW sagt von Herzen DANKE! Elisabeth Plock Vorsitzende
26. Februar 2025
Das Frauennetzwerk engagiert sich weiterhin für Frauen und Kinder in finanziellen Nöten. Die Anfragen zur Unterstützung in Notlagen sind vielfältig. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Unterstützung im Jahr 2024! - dem Vorstand und den Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vom Stöberstübchen Borken, - Frau Otto von der Firma Metallbau Otto aus Bo. Lendorf, - der Praxis Dr. J. Röthele aus Fritzlar, - den Sanitätshaus Thiel in Fritzlar, - und noch einigen Privatpersonen, Sie alle haben es möglich gemacht wieder Frauen und Kindern in Finanzieller Not aus der schwierigen Lage herauszuhelfen. Hier nur einige Beispiele, welche Anfragen in den letzten 2 Monaten eingegangen sind. 1. Eine alleinstehende Frau mit einer geringen Erwerbsminderungsrente sowie einer kleinen Witwenrente, brauchte unbedingt eine neue Waschmaschine. Ihr Handy war kaputt, eine Nebenkostennachzahlung stand an. Das Geld reichte nicht für eine neue Waschmaschine. Also haben wir eine finanziert. 2. Eine Frau mit Tochter arbeitet nur 15 Stunden in einem Altersheim. Ihr Auto muss sie noch abbezahlen. Der E-Herd war schon länger kaputt. Sie backt gerne Brot und Kuchen. Wir haben ihr dann einen E-Herd finanziert. 3. Eine junge Frau trennte sich von ihrem Ehemann und flüchtete ohne irgendwelche Möbel in einen anderen Ort in eine WG. Wir unterstützten die junge Frau mit einem Bett und einem Kleiderschrank. Außerdem brauchte sie für ihren neuen Start in die Arbeit Kleidung. Die haben wir ihr auch genehmigt. Dies sind nur einige Beispiele. Alle Frauen müssen schriftlich einen formlosen Antrag stellen und ihre Bedürftigkeit mit Kopien ihrer Finanzbescheide nachweisen.
12. Dezember 2024
Liebe Netzwerkfrauen und Unterstützerinnen, im vorigen Jahr haben wir uns gefragt, was das Jahr 2024 wohl bringen wird. Nun wissen wir rückblickend mehr. Manche unserer Wünsche und Hoffnungen wurden erfüllt, andere enttäuscht. Die Weltlage ist weiterhin ernst. Für unser FNW gibt es positive Entwicklungen, sowohl für die Neuaufstellung des Vorstands (Siehe Protokoll der JHV vom 24.04.24) wie auch ein leichter Mitgliedszuwachs. Behördenauflagen, wie der Freistellungsantrag vom Finanzamt, wurden von unserer Schatzmeisterin und ihrer neuen Vertretung mit Fleiß und Ausdauer über das ELSTERPROGRAMM, ohne zusätzliche Steuerberaterkosten bewirkt. Wie jedes Jahr war ein Team unseres Vorstands mit einem Stand bei Veranstaltungen vertreten, um unsere Arbeit zu präsentieren und mit Aktionen, die Hilfehandzeichen und die Hilfetelefon-Nr. 116 016 bekannter zu machen (siehe Info-Homepage). Zuletzt beim Gesundheitstag am 09.11.24 in Borken, und dem Antigewalttag am 25.11.24 in Wasenberg. Beide Veranstaltungen waren gut besucht und die Hinweise fanden Resonanz in der Presse und Öffentlichkeit. Trotz einiger Hürden einzelner Vorstandsfrauen, sowohl im persönlichen wie auch im gesundheitlichen Bereich, blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr 2024zurück und sind dankbar für die gute, konstruktive Zusammenarbeit des erweiterten neuen Vorstands. Euch und Ihnen wünschen wir wie im letzten Jahr eine besinnliche Vorweihnachtszeit, FROHE WEIHNACHTEN und ein GUTES NEUES JAHR 2025. Freundliche, stärkende Begegnungen mit lieben Menschen, Trost und Zuversicht für alle Trauernden. HOFFNUNG AUF FRIEDEN IN DER WELT und in UNSEREN HERZEN. DANKBARKEIT für das so selbstverständlich GUTE, Freude und Zufriedenheit für die kleinen Dinge und GESUNDHEIT. Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen des Vorstands, freuen wir uns auf neue Begegnungen im Jahr 2025 Elisabeth Plock & Maria Weber Im Bild zu sehen - Stadtkirche Fritzlar Hessentag 2024 (Foto: E. Plock)
25. November 2024
Am 25. November 2024 haben Dagmar Becker und Maria Weber vom Frauennetzwerk gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Frauen- und Gleichstellungsbüros und rund 50 engagierten Frauen und Männern ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Unter dem Motto „Frei leben, ohne Gewalt“ trafen wir uns in Wasenberg im südlichen Schwalm-Eder-Kreis, um unsere Solidarität zu zeigen und auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung wurde durch Bürgermeister Luca Fritsch eröffnet. Im Anschluss sprach Bärbel Spohr vom Frauen- und Gleichstellungsbüro über die Bedeutung des Mottos und der Veranstaltung. Danach begrüßte Maria Weber die Anwesenden im Namen des Frauennetzwerk Schwalm-Eder e.V. und stellte kurz unsere Arbeit und Ziele vor. Gemeinsam mit unserem Transparent haben wir ein starkes, sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Die gelungene Veranstaltung zeigte, wie wichtig und kraftvoll ein gemeinsames Engagement in der Region ist.
 Vorstandsfrauen des Frauennetzwerks Schwalm-Eder e.V. beim Gesundheitstag in Borken
11. November 2024
Mit unserem THEMA HILFETELEFON und SOS HANDZEICHEN, konnten wir wieder gute Gespräche führen und aufklären über einfache, aber wirksame Möglichkeiten der praktischen HILFE IN AKUTER NOTLAGE
von Martina Theis 10. Mai 2024
Es konnten viele Anträge auf Einzelförderung wie z.B. Brillen, Klassenfahrt, Einrichtungsgegenstände, Waschmaschinen, Hilfe zur Selbständigkeit unterstützt werden. Ebenso wurden Kautionen für Frauen und Kinder in Not, Kleinkredite, offene Rechnungen, Hilfe zur Teilhabe, genehmigt.
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